Sparprogramm: Lufthansa baut Arbeitsplätze ab - DER SPIEGEL
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Sparprogramm Lufthansa baut Arbeitsplätze ab

Eisernes Sparprogramm bei der Lufthansa: Wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise will die Fluggesellschaft massiv Jobs abbauen. Im Zentralbereich sollen laut "Handelsblatt" rund 15 Prozent Stellen wegfallen. Auch bei den Sachkosten soll gespart werden.
Lufthansa-Logo: Bis 2011 eine Milliarde Euro sparen
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Foto: ddp
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Düsseldorf - Die Lufthansa   verschärft ihren Sparkurs: Der Konzern will bis zum Jahr 2012 rund 15 Prozent der Stellen im Zentralbereich streichen, wie aus einer internen Management-Information hervorgeht, die dem "Handelsblatt" vorliegt. Ziel sei es, den Abbau sozialverträglich etwa durch natürliche Fluktuation umzusetzen, berichtet das Blatt.

Ein Sprecher bestätigte der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires die Pläne auf Anfrage. Wie viele Stellen genau betroffen sein werden, konnte der Sprecher nicht präzisieren. Bis 2012 sollen hier aber jährlich fünf Prozent der Personalkosten gekürzt werden.

Gehälter der Führungskräfte werden eingefroren

Die Maßnahmen flankieren das vor einigen Wochen vom Lufthansa-Vizechef Christoph Franz initiierte Programm "Climb 2011", durch das in der Passagiersparte bis 2011 eine Milliarde Euro gespart werden soll. In der "Wirtschaftswoche" hatte Lufthansa-Vorstand Stefan Lauer versichert, dass bei diesem Sparprogramm kein Personalabbau vorgesehen sei.

Auch die anderen Sparten wie die Frachttochter Cargo sowie die Catering-Sparte LSG Sky Chefs sparen seit einiger Zeit massiv. Nun kommen dem "Handelsblatt" zufolge die vorgelagerten Konzerneinheiten dran. Sie sollen neben dem Personalabbau gleichzeitig gut zwanzig Prozent der Sachkosten kürzen. Der Lufthansa-Sprecher präzisierte, dass Einsparungen bei den Sachkosten von sieben Prozent im Jahr geplant seien.

Zudem werden die Gehälter aller Führungskräfte in der Zentralfunktion für die Jahre 2009 und 2010 eingefroren. Außerdem sollen die Investitionen - wie beispielsweise IT-Projekte - überprüft werden, sagte der Sprecher weiter.

yes/Dow Jones

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