Sparprogramm: UBS streicht fast 3500 Stellen - DER SPIEGEL
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Sparprogramm UBS streicht fast 3500 Stellen

Nach einem Gewinneinbruch setzt die UBS die Axt beim Personal an. Die Schweizer Großbank streicht rund 3500 Arbeitsplätze - besonders heftig ist der Kahlschlag im Investmentbanking.
UBS-Logo in New York: Jobabbau nach Gewinneinbruch
UBS-Logo in New York: Jobabbau nach Gewinneinbruch

UBS-Logo in New York: Jobabbau nach Gewinneinbruch

Foto: CHRIS HONDROS/ AFP
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Genf - Die größte Schweizer Bank UBS will 3500 Stellen streichen. Bis Ende 2013 wolle die Bank die Kosten damit um rund zwei Milliarden Franken, umgerechnet rund 1,8 Milliarden Euro, drücken.

Der Stellenabbau solle durch Entlassungen und natürliche Fluktuation erreicht werden, teilte die Bank am Dienstag mit. 45 Prozent der zu streichenden Stellen betreffen demnach den Bereich Investmentbanking.

Im vergangenen Monat hatte bereits die zweitgrößte Schweizer Bank Crédit Suisse die Entlassung von 2000 Mitarbeitern angekündigt, nachdem das Nettoergebnis im zweiten Quartal wegen der Schuldenkrise in der Euro-Zone und der Angst vor einer erneuten weltweiten Rezession um 52 Prozent zurückgegangen war. Auch die Quartalszahlen der UBS fielen mit einem Nettoergebnis von minus 49 Prozent enttäuschend aus.

Konzernweit arbeiten 65.700 Menschen für UBS, davon knapp 17.000 im Investmentbanking. UBS rechnet mit Restrukturierungskosten von rund 550 Millionen Franken. Davon dürften rund 450 Millionen Franken im zweiten Halbjahr 2011 anfallen.

ssu/AFP/Reuters

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