Spotify will Soundcloud doch nicht übernehmen - DER SPIEGEL
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Musikstreaming-Dienste Spotify will Soundcloud doch nicht kaufen

Spotify will das Berliner Start-up Soundcloud einem Bericht zufolge doch nicht kaufen. Denn eine Übernahme würde womöglich die Börsenpläne des Streamingdienstes belasten.
Kopfhörer vor Spotify-Logo
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Foto: Daniel Bockwoldt/ dpa
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Der schwedische Musikstreamingdienst Spotify will dem Berliner Start-up Soundcloud doch kein Übernahmeangebot machen. Das berichtet das Onlineportal "Techcrunch". Die seit Monaten laufenden Verhandlungen seien beendet worden. Weder Spotify, noch Soundcloud bestätigten bisher den Bericht.

Im September hatte noch die "Financial Times" berichtet, dass sich die beiden Firmen in fortgeschrittenen Verhandlungen befinden.

Der Grund für die Absage: Spotify will wahrscheinlich im Jahr 2017 an die Börse gehen und fürchtet, dass ein millionenschwerer Kauf diese Pläne beeinträchtigen könnte. Ein Insider sagte Techcrunsh, dass man sich keine zusätzlichen Lizenz-Verhandlungen aufbürden wolle.

Spotify ist Marktführer im Musik-Streaming vor Apple, hat rund 30 Millionen zahlende Kunden und wird derzeit mit rund 8,5 Milliarden Dollar bewertet. Die Plattform bietet Zugang zu Millionen von Songs.

Soundcloud positioniert sich derweil als Spotify-Konkurrent und rollt sein Bezahl-Angebot Soundcloud Go auch in Deutschland aus.

hej