Tech-Ergebnisse: Amazon boomt, Windows 7 hilft Microsoft - DER SPIEGEL
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Tech-Ergebnisse Amazon boomt, Windows 7 hilft Microsoft

Amazon profitiert vom Aufschwung: Der Versandhändler hat seinen Gewinn um zwei Drittel im Vergleich zum Vorjahresquartal gesteigert. Bei Microsoft sorgt Windows 7 für einen Gewinnzuwachs von 35 Prozent.
Microsoft-Gelände in Redmond: Windows 7 lässt Gewinn wachsen
Microsoft-Gelände in Redmond: Windows 7 lässt Gewinn wachsen

Microsoft-Gelände in Redmond: Windows 7 lässt Gewinn wachsen

Foto: Stephen Brashear/ Getty Images
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Seattle/Redmond - Die Menschen kaufen wieder, und Amazon ist einer der Nutznießer: Im ersten Quartal ging der Umsatz des weltgrößten Online-Versandhändlers um 46 Prozent auf 7,3 Milliarden Dollar hoch. Der Gewinn verbesserte sich unterm Strich sogar um satte 66 Prozent auf 299 Millionen Dollar.

Amazon

"Kindle bleibt unser Verkaufsschlager", sagte Gründer und Unternehmenschef Jeff Bezos am Donnerstag in Seattle. hat die Bibliothek an elektronischen Büchern mittlerweile auf mehr als 500.000 ausgebaut. Zumeist handelt es sich um englischsprachige Werke, mit dem Vorstoß auf die weltweiten Märkte soll aber auch die Auswahl an anderssprachigen Büchern steigen.

Am Vortag hatte bereits das rivalisierende Online-Auktionshaus Ebay gute Geschäfte vermeldet. Zwischen beiden tobt ein Kampf um die Kunden. Vielen Konsumenten scheint es sicherer und einfacher, bei Amazon zu kaufen. Ebay arbeitet nun unter Hochdruck am Ausbau zu einer Handelsplattform mit mehr Festpreis-Angeboten, Profi-Verkäufern und Neuwaren.

Ebay

Obwohl beide Unternehmen von der wiedergekehrten Kauflaune der Verbraucher profitierten, sanken die Aktien. Grund war bei wie bei Amazon ein Ausblick, der vielen Anlegern als zu vorsichtig erscheint.

Mit Windows 7 im Glück

Microsoft

Windows 7

Der weltgrößte Softwarehersteller hat seinen Gewinn im dritten Geschäftsquartal dank einer starken Nachfrage nach seinem Betriebssystem kräftig gesteigert. Das Nettoergebnis stieg um 35 Prozent auf 4,01 Milliarden Dollar, wie der US-Konzern am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte. Der Nettoumsatz kletterte um sechs Prozent auf 14,5 Milliarden Dollar. Die Microsoft-Aktie gab nachbörslich dennoch rund zwei Prozent nach.

"Windows 7 ist weiterhin ein Wachstumsmotor", sagte Finanzchef Peter Klein bei der Vorstellung der Zahlen. Aber auch die Suchmaschine Bing, das Spiele- Netzwerk Xbox Live oder die Services im Internet hätten kräftig zugelegt. Vom Umsatz her sei es das beste dritte Quartal aller Zeiten gewesen.

can/dpa/Reuters