Uber wächst deutlich langsamer - DER SPIEGEL
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Fahrdienstvermittler Uber wächst deutlich langsamer

Im kommenden Jahr will der Fahrdienstvermittler Uber an die Börse gehen. Allerdings schreibt das Unternehmen weiter hohe Verluste. Auch das Wachstum erlahmte zuletzt.
Uber-Fahrzeug in New York (Archiv)
Uber-Fahrzeug in New York (Archiv)

Uber-Fahrzeug in New York (Archiv)

Foto: Mike Segar / REUTERS
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Der US-Fahrdienstvermittler Uber wächst deutlich langsamer. Im dritten Quartal legte der Umsatz im Vergleich zum Vorquartal wegen kaum steigender Buchungszahlen um nur noch fünf Prozent auf 2,95 Milliarden Dollar zu. Das teilte der US-Konzern in der Nacht zu Donnerstag mit.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war das immerhin noch ein Plus von 38 Prozent. Unter dem Strich fuhr Uber mit 1,07 Milliarden Dollar nach 891 Millionen im Vorquartal erneut einen Milliardenverlust ein. Seit der Gründung 2009 schreibt das Unternehmen Verluste.

Uber investiert stark in neue Geschäftsfelder wie die Auslieferung von Essen, Elektro-Fahrräder und -Scooter sowie Frachtangebote. Nun steht Konzern-Chef Dara Khosrowshahi unter Druck zu zeigen, dass Uber vor dem Börsengang im nächsten Jahr in die schwarzen Zahlen finden kann.

Börsengang möglicherweise schon im ersten Halbjahr

Womöglich könnte Uber Insidern zufolge bereits in der ersten Jahreshälfte an die Börse gehen, um einem möglichen Schritt des US-Rivalen Lyft zuvorzukommen.

Beobachter halten es angesichts der andauernden Verluste für wahrscheinlich, dass der Fahrdienstvermittler in Indien und dem Nahen Osten mit Rivalen fusionieren könnte. So haben Uber wie auch Ola aus Indien mit dem japanischen Finanzinvestor Softbank den gleichen Großaktionär.

Khosrowshahi hat sich bereits von einigen ausländischen Märkten verabschiedet und ein paar kostspielige Projekte wie selbstfahrende Lastkraftwagen eingestellt.

brt/Reuters