Uber: Wartezeit beim Frauenangebot doppelt so lang - zu wenige Fahrerinnen - DER SPIEGEL
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Zu wenige Fahrerinnen Doppelte Wartezeit bei Ubers Angebot für Frauen

Seit drei Monaten bietet Uber in drei deutschen Städten Frauen die Option an, Fahrerinnen zu buchen. Jetzt zeigt sich: Die Wartezeit ist deutlich länger als bei Männern, der Fahrdienstleister hat zu wenig weibliches Personal.
Uber-App
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Sebastian Gollnow / dpa

Damit Frauen sich sicherer fühlen können, hat der Fahrdienst Uber ein spezielles Angebot eingeführt. Nach drei Monaten zieht das Unternehmen nun ein erstes Fazit. Demnach stieg zwar die Zahl der Fahrerinnen, dennoch ist die Wartezeit für Frauen, die sich für eine Fahrt ausschließlich mit einer Fahrerin entscheiden, doppelt so lang wie normal.

Uber bietet Kundinnen die Vermittlungsoption in Berlin, München und Frankfurt an. Durchschnittlich warten Kundinnen und Kunden dort rund fünf Minuten auf ein Uber, heißt es laut der Nachrichtenagentur dpa aus dem Unternehmen. Bei der Option für Frauen liegt die Wartezeit bei rund zehn Minuten.

Laut Uber soll es die Option bald auch in Köln und Düsseldorf geben.

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Uber betreibt keine eigenen Fahrzeugflotten. Stattdessen vermittelt das Unternehmen Fahrten bei Mietwagenunternehmen, bei denen auch die Fahrerinnen und Fahrer angestellt sind.

Mit dem Angebot will Uber dafür sorgen, dass sich Frauen insbesondere nachts sicherer fühlen. Einen Aufpreis müssen die Kundinnen dem Unternehmen zufolge nicht zahlen. Auch Fahrerinnen haben die Möglichkeit, ausschließlich Anfragen von Frauen zu erhalten. Das Problem ist nur: Der Anteil der Fahrerinnen auf der Plattform ist gering.

»Nach dem Start konnten wir sehen, dass bei den Beförderungsunternehmen, mit denen wir kooperieren, die Anzahl der Fahrerinnen gestiegen ist«, teilte Uber mit. »Wir hoffen, dass sich dieser Trend auch in Zukunft fortsetzt und der Job als Fahrer auch für Frauen noch attraktiver wird.«

hba/dpa