Uber will China erobern - DER SPIEGEL
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Aggressive Expansion Uber will China erobern

Der Taxischreck Uber startet zur Großoffensive in China: Mehr als 100.000 Fahrten pro Tag bietet das Unternehmen inzwischen in der Volksrepublik an. Die Regierung in Peking betrachtet den Boom argwöhnisch.
Uber-Chef Kalanick (links) in China: Umstrittener Taxi-Konkurrent
Uber-Chef Kalanick (links) in China: Umstrittener Taxi-Konkurrent

Uber-Chef Kalanick (links) in China: Umstrittener Taxi-Konkurrent

Foto: KIM KYUNG-HOON/ REUTERS
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Der US-Fahrdienst-Vermittler Uber forciert mit massivem Finanzaufwand seine Expansion in China. Um den umkämpften Markt zu erobern, zahle das kalifornische Unternehmen Fahrern in "halsbrecherischem Tempo" Boni, die sogar den Fahrpreis überstiegen, berichtete die "New York Times"  am Montag.

Uber biete laut Insidern mittlerweile mehr als 100.000 Fahrten pro Tag in China an, heißt es in dem Bericht. Ende Mai habe das Unternehmen angegeben, im vergangenen Monat mehr als 60.000 Jobs dort geschaffen zu haben.

Uber ist schon länger in China aktiv. Im Dezember war der Internetriese Baidu bei der umstrittenen Transport-App aus Kalifornien eingestiegen. Im Januar hatte die chinesische Regierung allerdings strengere Regeln für den Taxi-Konkurrenten beschlossen. Die Regierung in Peking betrachtet den Boom von Taxi-Apps wie Uber argwöhnisch.

Uber, gegründet vor fünf Jahren in San Francisco, vermittelt Autofahrten über eine Smartphone-App. Die Firma ist mittlerweile in 310 Städten und 58 Ländern weltweit vertreten und wurde von Investoren zuletzt mit etwa 41 Milliarden Dollar bewertet.

Uber eckt immer wieder an. Die aggressive Expansion wird von der Taxi-Branche als Bedrohung gesehen. Auch Regulierer betrachten das Unternehmen mit Argwohn.

Ethik der Share Economy
ssu/dpa-AFX

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