Uber: Dänische Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Fahrdienstvermittler - DER SPIEGEL
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Umstrittener Fahrdienstvermittler Dänische Staatsanwaltschaft verklagt Uber

Einmal mehr bekommt Uber Ärger mit ausländischen Behörden: Die Staatsanwaltschaft in Kopenhagen erhebt Anklage gegen den Fahrdienstvermittler. Er soll an illegalen Taxifahrten beteiligt gewesen sein.
Smartphone mit Uber-App (in Melbourne)
Smartphone mit Uber-App (in Melbourne)

Smartphone mit Uber-App (in Melbourne)

Foto: SERGIO PEREZ/ REUTERS
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Die Staatsanwaltschaft der dänischen Hauptstadt Kopenhagen hat Anklage gegen den Fahrdienstvermittler Uber erhoben. Er wird der Beihilfe zu illegalen Taxifahrten beschuldigt, wie die Polizei in Kopenhagen am Freitag mitteilte. Die Verkehrsbehörde hatte Uber angezeigt.

Im Juli waren bereits sechs Uber-Fahrer in Kopenhagen zu Geldstrafen zwischen 2000 und 6000 Kronen (rund 270 bis 800 Euro) verurteilt worden. Eine höhere Instanz hatte die höchste Geldstrafe im November bestätigt.

Uber wies die Vorwürfe gegenüber der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau zurück. Das Unternehmen betreibe keinen Taxiservice, sondern stelle über seine App lediglich eine Plattform für Fahrer zur Verfügung.

Uber ist bereits in diversen Ländern mit der Taxibranche und Behörden aneinandergeraten und stellte weitgehend seinen Service UberPop ein, bei dem Autofahrer Passagiere in ihren Privatwagen beförderten.

dab/dpa

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