Wohnungsmarkt: Mietpreisbremse scheint zu wirken - DER SPIEGEL
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Wohnungsmarkt Mietpreisbremse scheint zu wirken

In Berlin sind die Mietpreise im Juni erstmals seit langer Zeit wieder gesunken. Nach Einschätzung des Wohnungsvermittlers Immobilienscout.de hängt das mit der Mietpreisbremse zusammen.
Wohnhäuser in Berlin: "Ungewöhnlich starker" Einbruch
Wohnhäuser in Berlin: "Ungewöhnlich starker" Einbruch

Wohnhäuser in Berlin: "Ungewöhnlich starker" Einbruch

Foto: Soeren Stache/ picture alliance / dpa
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Die seit dem 1. Juni in Berlin geltende Mietpreisbremse entfaltet offensichtlich bereits Wirkung. Die monatliche Auswertung von Immobilienscout.de deute darauf hin, dass die Kaltmieten pro Quadratmeter in Berlin von Mai zu Juni im Mittel um 3,1 Prozent gesunken seien, berichtet "FAZ.net". Der Einbruch sei ungewöhnlich stark.

Für Jan Hebecker, den Analyse-Chef des Internetportals, ließen die Ergebnisse nur einen Schluss zu: die Mietpreisbremse wirke. "In anderen Metropolen, die durch angespannte Wohnungsmärkte gekennzeichnet sind und noch keine Mietpreisbremse eingeführt haben, steigen die Mieten weiter", sagt er "FAZ.net". In Frankfurt seien die Mieten im Juni um 0,1 Prozent gestiegen, in Düsseldorf konstant geblieben und in München um 0,1 Prozent gesunken. Wie belastbar die ermittelten Zahlen seien, werde sich in den kommenden Monaten zeigen.

mik

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