Urteil: SachsenLB hat Vermögenswerte falsch ausgewiesen - DER SPIEGEL
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Urteil SachsenLB hat Vermögenswerte falsch ausgewiesen

Entscheidung vor dem Landgericht Stuttgart: Die SachsenLB hat laut einem Gerichtsurteil zwischen 2004 und 2006 ihren Gewinn als zu hoch ausgewiesen. Durch die Angabe zu hoher Aktiva habe die LBBW-Tochter insgesamt rund 100 Millionen Euro Einkünfte zu viel angegeben.
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Stuttgart - Das Landgericht Stuttgart hat am Mittwoch die Jahresabschlüsse 2004 bis 2006 der Sachsen LB für nichtig erklärt. Es folgte damit einer Klage des Vorstands der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) gegen das erst vor kurzem übernommene Institut.

Die LBBW hatte 2007 die Sachsen LB (heute: Sachsen Bank) übernommen. In den Jahresabschlüssen waren falsche Vermögenswerte von rund 135 Millionen Euro (2004), 168 Millionen Euro (2005) sowie 162 Millionen Euro (2006) aufgeführt worden. Insgesamt hatte die Sachsen LB für die Jahre 2004 bis 2006 rund 100 Millionen Euro an Gewinnen ausgewiesen.

Diese seien nichtig, stellte Richterin Gabriele Gehring fest. "Sie hätten nicht gewertet werden dürfen, das haben Wirtschaftsprüfer nachgewiesen", sagte Gehring.

Ein Sprecher der LBBW sagte am Mittwoch, man begrüße die Entscheidung. Nun würden Konsequenzen aus dem Urteil geprüft. Es sei notwendig, die Jahresabschlüsse neu aufzustellen.

ssu/dpa

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