US-Arbeitsmarkt: Schlechte Daten für Bush - DER SPIEGEL
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US-Arbeitsmarkt Schlechte Daten für Bush

Der letzte US-Arbeitsmarktbericht vor der Präsidentschaftswahl könnte sich als Steilvorlage für den Herausforderer John Kerry erweisen. Die Zahlen fielen enttäuschend aus. Ein Rückschlag für Amtsinhaber George W. Bush, der heute zum zweiten TV-Duell gegen Kerry antritt.
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Washington - Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington erklärte, erhöhte sich die Zahl der Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft um 96.000. Eine enttäuschende Entwicklung, Analysten hatten mit einem Plus von 148.000 gerechnet.

Nach Angabe des Ministeriums könnten die jüngsten Wirbelstürme im Südosten der USA den Beschäftigungsaufbau gedämpft haben. Das Ministerium revidierte zudem den Beschäftigungszuwachs für August auf 128.000 Stellen nach unten von ursprünglich 144.000.

Die europäischen Aktienmärkte reagierten mit Kursverlusten auf die Daten. Am deutschen Markt drehte der Dax   ebenso ins Minus wie der MDax   und der TecDax  . Auch die US-Aktienfutures verloren und signalisierten damit einen schwachen Handelsstart an der Wall Street. Der Dollar gab zum Euro um einen halben US-Cent nach.

Der letzte Arbeitsmarktbericht vor der Wahl am 2. November wurde auch von US-Präsident George W. Bush und dem Herausforderer John Kerry mit Spannung erwartet. Die Wirtschaft ist ein wichtiges Thema im Wahlkampf, der sich zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen entwickelt.

Die Kandidaten treffen am Freitag bei ihrem zweiten TV-Rededuell aufeinander. Die enttäuschenden Arbeitsmarktdaten dürften sich als Vorlage für Kerry erweisen.