US-Automarkt: Made in Germany verkauft sich schlecht - DER SPIEGEL
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US-Automarkt Made in Germany verkauft sich schlecht

Europas größter Autokonzern Volkswagen hat im November in den USA einen Absatzeinbruch erlitten. Mit Porsche und BMW mussten auch zwei bislang erfolgsverwöhnte deutsche Anbieter im weltweit wichtigsten Automarkt Einbußen hinnehmen.
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Frankfurt - Volkswagen   setzte im November mit 17.224 Fahrzeugen bereinigt 38 Prozent weniger ab als ein Jahr zuvor. Auch die Volkswagen-Tochter Audi of America teilte einen Verkaufsrückgang mit.

Porsche   gab trotz weiterhin steigender Verkaufszahlen seines Geländewagenmodells Cayenne insgesamt einen Absatzrückgang um vier Prozent bekannt. Grund war vor allem ein Einbruch der Verkäufe beim Boxster, der vor einem Modellwechsel steht. Die BMW-Gruppe   verringerte ihren Absatz ebenfalls um vier Prozent.

DaimlerChrysler   dagegen verzeichnete ein Absatzplus von vier Prozent. Dabei habe die Tochter Chrysler, Nummer drei auf dem US-Markt, die Verkaufszahlen ebenfalls gesteigert. Das Plus bei der Marke Mercedes belief sich auf drei Prozent, wie der Stuttgarter Konzern mitteilte.

Insgesamt ergab sich für die US-Autobranche ein Absatzrückgang um ein Prozent auf knapp 1,2 Millionen Fahrzeuge. Die am Mittwoch vorgelegten Verkaufszahlen waren zum Teil nicht um die im Vergleich zum Vorjahresmonat geringere Zahl an Verkaufstagen bereinigt.

GM und Ford kappen Produktion

Dabei litten nicht nur die deutschen Importeure. Unter den US-Herstellern gaben sowohl Marktführer General Motors   als auch der Branchenzweite Ford   Absatzrückgänge bekannt. Das Minus bei GM belief sich auf 13 Prozent, bei Ford auf sieben Prozent. Die beiden US-Konzerne kündigten daraufhin für Anfang 2005 Produktionskürzungen in den USA an.

GM und Ford haben in den vergangenen Monaten trotz immer höherer Preisabschläge Marktanteile vor allem an die japanische Konkurrenz verloren. Bei den japanischen Herstellern ragte Nissan mit einem Absatzplus im November von 31 Prozent heraus. Toyota steigert seine Verkäufe um über acht Prozent.