US-chinesischer Computerdeal: Dell wünscht viel Glück - DER SPIEGEL
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US-chinesischer Computerdeal Dell wünscht viel Glück

Von der Welle der Unternehmenskäufe in der PC-Branche will sich Michael Dell nicht anstecken lassen. Der Gründer des weltgrößten PC-Herstellers verlässt sich lieber auf die eigenen Stärken.
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Hamburg - "Das Konzept, zwei Unternehmen zusammenzuwerfen, behagt uns nicht. Wir übernehmen lieber Kunden", sagte Dell der "Financial Times Deutschland". Entspannt sieht der Konzerngründer der neuen Liaison zwischen IBM   und dem chinesischen Computerkonzern Lenovo entgegen: "Für Dell ist es schwer, sich nicht über ein solches Geschäft zu freuen". Sein Unternehmen werde vom Verkauf profitieren, zeigte sich der Manager überzeugt. Er fügte hinzu: "Wann haben Sie das letzte Mal eine erfolgreiche Fusion oder Übernahme in der Hardwarebranche gesehen?"

Zum chinesischen Markt, wo Dell   nach eigenen Angaben der größte ausländische PC-Hersteller ist, sagte der Manager: "Wir müssen unsere Produktion dort ausbauen, um mit den Entwicklungen Schritt halten zu können".

Berichte, denen zufolge der Einsatz von Serverchips des Intel  -Konkurrenten Advanced Micro Devices (AMD  ) geprüft werde, wollte Dell nicht kommentieren. Die Tatsache, dass sich IBM und Sun mit AMD verbündet haben, sei für Dell noch kein Grund, zusätzlich zu Intel-Chips auch AMD-Prozessoren ins Programm zu nehmen. "AMD hat bisher lediglich fünf Prozent des Marktes", sagte Dell. Sein Unternehmen sei aber keiner Firma zu ewiger Treue verpflichtet.