US-Konjunktur: Verbrauchervertrauen im Juli eingebrochen - DER SPIEGEL
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US-Konjunktur Verbrauchervertrauen im Juli eingebrochen

Die mit Spannung erwarteten Zahlen zum Verbrauchervertrauen in den USA lagen weit unter den Erwartungen der Börsianer. Der Dow Jones ging sofort auf Tauchstation.
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New York - Der Index für das amerikanische Verbrauchervertrauen, den das Conference Board monatlich ermittelt, hat mit einem Juli-Wert von 97,1 selbst die pessimistischen Erwartungen von Ökonomen noch einmal deutlich unterboten. Nach einem Indexstand von 106,3 im Juni hatten Volkswirte im Juli mit 101,9 gerechnet. Zur Berechnung des "consumer confidence index" werden 5000 Haushalte zu ihrem Vertrauen in die künftige Wirtschaftsentwicklung befragt. Aus der Veränderung ziehen Börsianer und Volkswirte Rückschlüsse auf die Konsumneigung der Verbraucher und damit die Konjunkturentwicklung.

Angesichts der nun veröffentlichten Daten reagierten Anleger in New York nervös. Der Dow Jones verlor in der ersten Handelsstunde mehr als 120 Punkte oder 1,4 Prozent auf 8587 Punkte. Auch der Nasdaq ging um 1,1 Prozent auf 960 Punkte zurück. In Frankfurt fiel der Dax um 2,2 Prozent auf 3777 Punkte. "Wenn es wahrscheinlicher wird, dass der Konsument seine Kauflust verliert und mehr Geld spart, reagieren die Märkte nervös", sagte Tim Heekin, Aktienhändler bei Thomas Weisl Partners in einer ersten Reaktion.