US-Kriegswirtschaft: Autoverleiher wittern ihre Chance - DER SPIEGEL
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US-Kriegswirtschaft Autoverleiher wittern ihre Chance

In Zeiten der Krise rücken US-Bürger zusammen, ohne ihren Mobilitätsdrang und Geschäftssinn aufzugeben. US-Mietwagenunternehmen locken jetzt mit Sonderangeboten für den Fall, dass Flugzeuge auf Grund der Terrorgefahr am Boden bleiben.
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New York - Die US-Autoverleiher Avis, Enterprise, Hertz und Budget planen, die sonst üblichen Zuschläge bei One-Way-Strecken fallen zu lassen, berichtet das Wall Street Journal. Sollten Fluggesellschaften wie nach den Terroranschlägen vom 11. September den Betrieb einschränken, könnten Reisende dann auf Mietwagen umsteigen.

"Wer zum Beispiel in New York hängen bleibt und dann per Mietwagen zurück nach Chicago oder nach Los Angeles muss, müsste normalerweise viel Geld dafür bezahlen", sagte Susan Mc Gowan, Sprecherin von Avis und Budget. Man wollen den Menschen das Gefühl geben, dass sie bei Behinderungen des Reiseverkehrs nicht zusätzlich bestraft werden.

Üblicherweise müssen Reisende, die ein Auto in einer Stadt leihen und den Wagen am Zielort wieder abgeben, dafür einen Zuschlag zwischen 20 und deutlich über 100 Dollar zahlen. Damit decken die Verleiher die Rückführungskosten der Wagen. Einige Verleiher wollen die üblichen Zuschläge dann fallen lassen, wenn die US-Regierung ihre Sicherheitsstufe von derzeit "Orange" auf den höchsten Level "Rot" setzen sollte.