US-Markt: Rückschläge für Chrysler und Mercedes - DER SPIEGEL
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US-Markt Rückschläge für Chrysler und Mercedes

Die Probleme bei DaimlerChrysler haben offenbar die amerikanischen Konsumenten verstört. Der Chrysler-Absatz brach im Januar ein, auch Mercedes musste büßen.
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Auburn Hills - Die Auslieferungen von Chrysler fielen gegenüber Januar des Vorjahres um 16 Prozent auf 160.680 Autos. "Wir haben im Januar auf Grund der Unsicherheit im Markt über unsere Erholung etwas an Fahrt verloren", erklärte Chrysler-Chef Dieter Zetsche.

Den stärksten Rückgang verbuchte der Autobauer bei Großraumlimousinen. Der Absatz fiel um rund 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Absatz des PT Cruiser stieg dagegen um 18 Prozent. Der Geländewagenabsatz legte um acht Prozent zu.

Chrysler will in der Woche zum 5. Februar in drei Werken die Produktion einstellen. In den folgenden drei Wochen soll jeweils ein Werk stillgelegt werden.

Bei der Mercedes-Benz USA fiel der Januar-Verkauf gegenüber dem Vormonat um sieben Prozent auf 12.690 Autos. Dies war allerdings das zweitbeste Januar-Ergebnis, das die amerikanische Vertriebstochter für Mercedes-Fahrzeuge bisher verbucht hatte. Der Absatz der Geländewagen (M-Klasse) und die E-Klasse-Modelle wiesen rückläufige Auslieferungen auf, während der C-Klasse-Verkauf stieg.

Bei Ford fiel der amerikanische Gesamtabsatz im Januar gegenüber der Vorjahresvergleichszeit um elf Prozent auf 260.108 Einheiten, General Motors erlitt einen US-Absatzrückgang um fünf Prozent auf 343.548 Fahrzeuge.

Den größten prozentualen Anstieg in den USA verbuchte Honda mit elf Prozent, BMW verbesserte seine Verkäufe im Januar um knapp zehn Prozent.