US-Markt: Vorsprung durch Technik - DER SPIEGEL
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US-Markt Vorsprung durch Technik

Die deutschen Automobilhersteller fahren auf dem US-Markt weiter auf der Erfolgsspur. Die heimischen Anbieter General Motors, Ford und Chrysler bekamen die rückläufige Autokonjunktur dagegen schmerzhaft zu spüren.
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Detroit - Obwohl die Autoverkäufe im bisherigen Jahresverlauf in den USA um sechs Prozent zurückgegangen seien, haben die deutschen Hersteller deutlich mehr Fahrzeuge abgesetzt. Insgesamt wuchs ihr Marktanteil um 0,6 Punkte auf fast neun Prozent.

Den US-Konzernen bescherte die Absatzflaute in den USA dagegen herbe Einbußen. So erlitt der weltgrößte Automobilkonzern General Motors eigenen Angaben zufolge im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang. Der US-Autohersteller Ford hatte im gleichen Zeitraum erheblich unter den Sicherheitsproblemen des Geländewagens Explorer zu leiden.

Im Einzelnen steigerte BMW of North America den Juli-Absatz gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um nicht weniger als 26 Prozent auf 19.046 Autos. Das war der 34. monatliche Verkaufsrekord in Folge. Besonders erfolgreich war der BMW-Geländewagen, der einen Zuwachs um 69 Prozent auf 3182 Stück verzeichnete. Porsche Cars North America lieferte im Juli 2126 Sportwagen in den USA und Kanada aus oder vier Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahreszeit. Der Sportwagen-Hersteller erreichte damit das beste Juli-Resultat seit 1986. Der Absatz stieg in den ersten sieben Monaten dieses Jahres um sechs Prozent auf 15.200 Autos.

Mercedes-Benz USA verbuchte im Juli ein neues Verkaufshoch von 16.155 Autos - ein Plus von 5,6 Prozent. Gesucht waren insbesondere der M-Klasse-Geländewagen und die E-Klasse.

Bei Volkswagen of America legten Jetta, Passat und der Golf kräftig zu. Sie trugen zum Absatzplus von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erheblich bei. Insgesamt verkaufte VW von Januar bis Juli 205.037 Autos auf dem US-Markt gegenüber 209.790 in der Vorjahresvergleichszeit. Der Beetle war allerdings weniger erfolgreich: Im Juli ging der Verkauf um 23,8 Prozent zurück.

Audi of America lieferte im Juli 7974 Autos aus. Dies war ein Anstieg von 21,8 Prozent. Die Ingolstädter setzte im Januar-Juli-Abschnitt im amerikanischen Markt 51.274 Fahrzeuge ab, 9,3 Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahreszeit.