US-Notenbank: Leitzins bleibt bei 1,25 Prozent - DER SPIEGEL
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US-Notenbank Leitzins bleibt bei 1,25 Prozent

Die US-Notenbank hat ihren Leitzins unverändert. Trotz des drohenden Irak-Krieges zeichneten die Geldpolitiker ein optimistisches Bild der US-Konjunktur.
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Der Offenmarktausschuss der Federal Reserve (Fed) hat den Zielsatz für Tagesgeld unverändert bei 1,25 Prozent belassen und damit auf dem niedrigsten Stand seit 41 Jahren. Die Mehrheit der Experten hat erwartet, dass es nicht zu einem weiteren Zinsschritt kommen würde und deshalb blieb der Dow Jones auch von dieser Nachricht ungerührt. Der Index verharrte unmittelbar nach der Entscheidung um 20.15 mitteleuropäischer Zeit bei einem leichten Minus und stieg später auf 8101 Punkte, ein leichtes Plus von 0,2 Prozent.

Mit Spannung war jedoch die Begründung der Zinsentscheidung erwartet worden. Die niedrigen Zinsen sollten Unternehmen die Kreditaufnahme erleichtern und damit der Wirtschaft wieder auf die Beine helfen, hieß es in der Mitteilung der Fed. Die Notenbanker verwiesen aber auch darauf, dass hohe Ölpreise und geopolitische Risiken - eine Anspielung auf einen möglichen Irak-Krieg - die Ausgaben und die Einstellungen bei Unternehmen behinderten. Wenn diese Risiken verschwänden sei aber mit einer Besserung der wirtschaftlichen Lage zu rechnen.

Zuletzt hatte die Fed am 6. November den Leitzins um 0,50 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent gesenkt.