US-Regierung: Microsoft-Vorschläge sind voller Schlupflöcher - DER SPIEGEL
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US-Regierung Microsoft-Vorschläge sind voller Schlupflöcher

Nach Ansicht des US-Justizministeriums ist die Stellungnahme von Microsoft zum Kartellprozess "völlig unzureichend". Die Regierung wolle daher an einer Zerschlagung von Microsoft festhalten.
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Washington - Die Gegenvorschläge zur Zerschlagung seien unwirksam und voller Schlupflöcher, sagte Gina Talamona, die Sprecherin des Justizministeriums. Die Angebote von Microsoft erforderten sogar noch mehr Überwachung und Regulierung des Softwareriesen. Ziel der Aufteilung von Microsoft sei aber, wieder einen freieren Wettbewerb auf dem Softwaremarkt zu erreichen.

Außerdem habe man bereits ausreichend Erfahrung mit solchen Vorschlägen. Schon in früheren Zeiten hätten solche Selbstbeschränkungen das Unternehmen von Bill Gates "nicht von vielen der illegalen Praktiken abhalten" können, sagte Talamona.

Nach ihren Worten bleibt die Regierung bei der Forderung, Microsoft in zwei Teile zu zerschlagen. Die Aufspaltung in zwei getrennte Unternehmen werde Innovationen fördern und sei der beste Weg, um den freien Wettbewerb in der Branche zu gewährleisten, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums.