USA: Investmenthäuser unter Schmiergeld-Verdacht - DER SPIEGEL
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USA Investmenthäuser unter Schmiergeld-Verdacht

Die amerikanische Wertpapier-Aufsichtsbehörde SEC ermittelt offenbar gegen drei führende Investmenthäuser. Sie sollen Investoren bei der Zuteilung Gewinn bringender Aktien bevorzugt haben.
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New York - Die SEC habe per gerichtlicher Verfügung Unterlagen von Goldman Sachs, Morgan Stanley Dean Witter und Bear Stearns angefordert, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Wall-Street-Kreise.

Die Pressesprecher von Goldman Sachs und Bear Stearns bestätigten die gerichtliche Verfügung und erklärten, sie würden kooperieren. Ein Sprecher von Morgan Stanley lehnte jeden Kommentar ab. Auch die SEC wollte keine Stellung nehmen.

Dem Bericht zufolge will die SEC in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft in New York herausfinden, ob einige Investoren außergewöhnlich hohe Gebühren gezahlt haben, um Aktien zu erhalten, von denen ein starker Kursanstieg am ersten Handelstag zu erwarten war. Die Behörden wollten prüfen, ob diese überhöhten Gebühren als Schmiergelder anzusehen seien.

Dabei interessiert sich die SEC angeblich für Gebühren, die in den Jahren 1999 und 2000 gezahlt wurden. Die betroffenen Finanzinstitute müssen der Zeitung zufolge bis Montag alle Verkäufe von mehr als 10.000 Aktien offen legen, bei denen die Gebühr mehr als zehn US-Cent pro Aktie betragen habe.