USA: Steuerverluste durch E-Commerce - DER SPIEGEL
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USA Steuerverluste durch E-Commerce

Den USA drohen laut einer Prognose Rückgänge von bis zu 3,8 Milliarden Dollar der diesjährigen Steuereinnahmen. Besonders Kalifornien und Texas seien durch die fehlende Umsatzsteuer im Internethandel betroffen.
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Washington - Das General Accounting Office (GAO) hat errechnet, dass die US-Regierung und einzelne US-Bundesstaaten im laufenden Jahr zwischen 300 Millionen und 3,8 Milliarden Dollar weniger an Steuern einnehmen. Schuld sei der zunehmende E-Commerce: Wiederverkäufer, die ihre Ware per Internet absetzen, müssen dafür keine Steuern entrichten. Eine Ausnahme gilt, wenn die Ware in einen Bundesstaat geht, in dem der Händler eine Filiale oder eine andere "reale" Präsenz unterhält.

Bei ihren Berechnungen habe sich die Behörde auf entsprechende Studien von diversen Marktforschungsunternehmen und auf Steuervorausschätzungen der einzelnen Bundesstaaten gestützt. Nach der GAO-Prognose gehören Texas und Kalifornien zu den größten Verlierern: Texas könnten zwischen 26 Millionen und 342 Millionen Dollar an Steuereinnahmen entgehen, Kalifornien zwischen 23 Millionen und 533 Millionen Dollar. Die große Diskrepanz zwischen den genannten Beträgen resultiere aus der Schwierigkeit, Online getätigte Verkäufe zu dokumentieren, meldet die Nachrichtenagentur Associated Press.

Die GAO hatte die Prognose auf Anfrage des republikanischen Senators George Voinovich aus Ohio erstellt. Er befürwortet eine allgemeine Internetsteuer.