Veba: Keine Informationen über Strafverfolgung - DER SPIEGEL
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Veba Keine Informationen über Strafverfolgung

Ein Veba-Sprecher hat einem Pressebericht widersprochen, demnach gegen 35 Manager des Unternehmens wegen Versicherungsbetrugs ermittelt werde. Dem Konzern lägen keine Informationen seitens der Staatsanwaltschaft vor.
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Düsseldorf - Der Sprecher konnte Untersuchungen der Strafverfolgungsbehörden jedoch nicht ausschließen. Das Magazin "Focus" hatte berichtet, dass es Unregelmäßigkeiten bei der Versicherungsagentur Hamburger Hof gegeben habe und deshalb die Staatsanwaltschaft ermittle. Die 1999 verstorbene Geschäftsführerin des zur Veba-Tochter Stinnes gehörenden Unternehmens hatte nach den Ergebnissen der Konzernrevision 1994 rund 16 Millionen Mark veruntreut.

Das NRW-Justizministerium hätte im Herbst 1999 das vor der Verjährung stehende Verfahren dem zuständigen Oberstaatsanwalt in Düsseldorf entzogen und an die Staatsanwaltschaft in Mönchengladbach gegeben. Er sei zu vermuten, dass die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach Ermittlungsverfahren gegen alle Personen einleite, die seinerzeit in Beziehung zum Hamburger Hof gestanden hätten.