Verärgerte Aktionäre: Sammelklage gegen Disney-Chef - DER SPIEGEL
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Verärgerte Aktionäre Sammelklage gegen Disney-Chef

Im Namen eines Mandanten ruft eine amerikanische Anwaltskanzlei zu einer Sammelklage gegen Disney auf. Ihrer Ansicht nach hat Konzernchef Michael Eisner zu spät über das Übernahmeangebot von Comcast informiert.
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New York - Der Unterhaltungskonzern hätte das Übernahme-Interesse seitens der Comcast Corp, Philadelphia, sofort publizieren müssen, hieß es in einem Schreiben der Anwaltskanzlei Squitieri & Fearon LLP. Die Klage richte sich gegen den Disney-Konzern und dessen Präsidenten und CEO Eisner. In der angestrebten Sammelklage sollen die Interessen der Aktionäre gebündelt werden, die am 9. und 10. Februar - vor der Veröffentlichung der Comcast-Offerte - Anteile an Disney verkauft hatten.

Zwischen dem 9. und dem 11. Februar, als die feindlichen Übernahme-Offerte von Comcast veröffentlicht wurde, hatten die Aktien von Disney um mehr als 16 Prozent zugelegt. Comcast hatte in dem Gebot erwähnt, dass im Vorfeld Gespräche mit CEO Eisner stattgefunden hätten, der einer Fusion der beiden Unternehmen aber ablehnend gegenüber gestanden habe. Bei Disney war für einen Kommentar zur Klage bisher niemand erreichbar.