Verbot von Risikopapieren? - DER SPIEGEL
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VERBRAUCHERSCHUTZ Verbot von Risikopapieren?

• aus DER SPIEGEL 1/2009
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Verbraucherverbände kritisieren die Maßnahmen, mit denen die Regierung Bürger beim Kauf von Finanzprodukten besser schützen will, als nicht weitreichend genug. »Die Vorschläge können allenfalls ein erster Schritt sein«, sagt Lars Gatschke, Finanzexperte beim Verbraucherzentrale Bundesverband. So müsse vorgeschrieben werden, dass Kunden beim Erwerb von Aktien oder Fondsanteilen ein Infoblatt über das Risiko ihres Investments bekommen. Außerdem solle der Verkauf von hochriskanten Papieren wie etwa Zertifikaten an Kleinanleger verboten werden. Notwendig sei zudem, nicht nur Fondsberater unter die Kontrolle der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zu stellen, sondern auch Kreditvermittler. »Nur so können wir den schwarzen Schafen der Branche Paroli bieten«, sagt Gatschke. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hatte jüngst angekündigt, den Schutz von Privatanlegern durch verschärfte Haftungsregeln für Banken zu stärken.

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