Verkauf der Bankgesellschaft Berlin mauert
Frankfurt am Main - Einem Bericht der "Börsenzeitung" zufolge hat das Interesse der NordLB und der Hamburger Sparkasse an einem Engagement bei der Bankgesellschaft Berlin spürbar nachgelassen. Die Institute und ihre Beraterbanken äußern den Verdacht, dass vom Land Berlin als Haupteigentümer der Bankgesellschaft oder von deren Vorstand bewusst "gemauert" werde, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Bankenkreise.
Der Senat wolle sich anscheinend weder auf die bisherige Offerte des Sparkassenverbundes noch auf jene des US-Investors Christopher Flowers einlassen. Ein endgültiges Angebot könnten potenzielle Käufer auf Basis der ihnen gewährten Informationen nicht abgeben, berichtet die Zeitung. Das Verhalten von Eigentümer und Vorstand deute ungeachtet aller offiziellen Verlautbarungen darauf hin, dass das Land Berlin die Lösung favorisiert, die Bankgesellschaft selbst zu führen.