Verkaufszahlen: Amerikaner lieben deutsche Wagen - DER SPIEGEL
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Verkaufszahlen Amerikaner lieben deutsche Wagen

Die deutschen Autohersteller haben in diesem Monat in den USA deutlich mehr Autos verkauft als noch vor einem Jahr. Doch Grund zum Jubeln haben nicht alle.
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Hamburg- Volkswagen   erhöhte seinen US-Absatz im April um 11,2 Prozent auf 20.528 Fahrzeuge. Wachstumsträger sei der Jetta mit einem Verkaufsplus von 32,4 Prozent auf 9929 Autos sowie die Passat Limousine mit 52,9 Prozent höheren Verkäufen von 3466 Stück gewesen, teilte das Unternehmen heute in Wolfsburg mit. Für den Zeitraum Januar bis April verzeichnete der Konzern einen Zuwachs im US-Verkauf von 20,4 Prozent auf 73.824 Autos. Die Volkswagen-Tochter Audi   setze in diesem Monat 2,9 Prozent mehr Fahrzeuge in den USA ab.

Der Sportwagenhersteller Porsche   verkaufte nach eigenen Angaben 3614 Autos in Nordamerika - ein Plus von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Auslieferungen hätten damit den höchsten Monatswert für die USA und Kanada in der Unternehmensgeschichte erreicht, teilte Porsche in Stuttgart mit. Den deutlichsten Zuwachs verzeichnete die Boxster-Baureihe mit einem Plus von 26 Prozent auf 1288 Fahrzeuge. Damit wurde das Wachstum des Unternehmens in den USA weiterhin von den Sportwagen getragen. Den Geländewagen Cayenne verkaufte Porsche dagegen nur noch 983 Mal - ein Rückgang von 14 Prozent.

DaimlerChrysler   verkaufte im April nach eigenen Angaben zwar mehr Mercedes-Benz-Autos. Der Absatz stieg um 13 Prozent auf 21.270 Fahrzeuge. Der Gesamtabsatz des Konzerns war aufgrund des schwachen Geschäfts der Marke Chrysler allerdings mit 211.365 Fahrzeugen um sechs Prozent rückläufig.

BMW   legte um 13 Prozent auf 28.563 Fahrzeuge zu. Der Absatz der Marke BMW kletterte dabei um 20 Prozent auf 25.250 Stück, der Verkauf des Mini sackte dagegen um 23 Prozent auf 3313 Wagen ab. Die Geländewagensparte des bayerischen Herstellers wuchs in den USA um zwölf Prozent auf 6823 Fahrzeuge.

kaz/ddp/dpa-AFX