Versprechen: Handel will Winterschlussverkauf organisieren - DER SPIEGEL
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Versprechen Handel will Winterschlussverkauf organisieren

Schnäppchen-Jäger können sich auch im neuen Jahr auf einen Winterschlussverkauf einstellen. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels will möglichst viele Einzelhändler zur Teilnahme ab dem 24. Januar überreden. Nach dem Wegfall der gesetzlichen Beschränkungen sind die Möglichkeiten dafür sogar noch größer als vorher.
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Berlin - Nach dem Ende des gesetzlich geregelten Schlussverkaufs sei zu erwarten, dass sich mehr Läden etwa mit Möbeln oder Haushaltswaren beteiligten, sagte Handelsverbandssprecher Hubertus Pellengahr. Bislang war dies verboten. Im Sommerschlussverkauf sei die Vorbereitung für eine ähnliche Aktion zu knapp gewesen. Der WSV werde wohl in den meisten Geschäften zwei Wochen dauern.

Mit dem Start am 24. Januar wird der Winterschlussverkauf eine Woche früher beginnen als nach dem traditionellen Termin, der immer auf den letzten Montag im Januar fiel. Eine Überschneidung mit der Karnevalszeit soll damit vermieden werden. Wichtig für die Kunden sei, dass der WSV nach wie vor Ende Januar komme, sagte Pellengahr.

Die Zeit staatlich geregelter Schlussverkäufe im Handel war im Sommer mit der Verabschiedung des neuen Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb zu Ende gegangen. Geschäfte können nun selbst entscheiden, ob und wann es Sonderverkäufe gibt. Am ersten freiwilligen SSV hatten sich laut Verband etwa 80 Prozent der Geschäfte beteiligt.