Vista-Effekt: Gewinnknick bei Microsoft - Umsatz stagniert - DER SPIEGEL
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Vista-Effekt Gewinnknick bei Microsoft - Umsatz stagniert

Softwareriese Microsoft hat im vergangenen Quartal deutlich weniger verdient: Um elf Prozent ging der Profit im Vergleich zum Vorjahr zurück, die Umsatzzahlen blieben gerade mal auf demselben Level. Die Aktie gerät unter Druck.
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Redmond - Der Überschuss von Microsoft sank im Ende März abgelaufenen dritten Geschäftsquartal um rund 11 Prozent auf 4,39 Milliarden Dollar, umgerechnet 2,80 Mrd Euro. Experten hatten einen noch stärkeren Gewinnrückgang erwartet.

Im Vorjahr hatten allerdings Sondereffekte durch das neue Betriebssystem Windows Vista die Erlöse nach oben getrieben. Bereinigt um diesen Effekt stieg der Gewinn je Aktie um 14 Prozent. Für das im Juli startende nächste Geschäftsjahr versprach der Konzern am Donnerstagabend ein kräftiges Gewinnplus.

Der Umsatz lag nur leicht höher bei 14,45 Milliarden Dollar. Für das Ende Juni auslaufende vierte Geschäftsquartal erwartet Microsoft einen Umsatz zwischen 15,5 und 15,8 Milliarden Dollar. Die Prognose dürfte die Anleger enttäuscht haben, ürompt kam die Microsoft-Aktie nachbörslich deutlich unter Druck: Sie sank um knapp fünf Prozent auf 30,14 US-Dollar.

Microsoft steckt mitten in einem Übernahmekampf um den Internet-Konzern Yahoo  , der sich bislang gegen den Kauf wehrt. Microsoft will zur Steigerung seines Online-Geschäfts den Rivalen Yahoo für ursprünglich knapp 45 Milliarden Dollar, umgerechnet 28 Mrd Euro, übernehmen. Gemeinsam mit Yahoo will der Softwareriese die Dominanz des Rivalen Google bei Online-Suche und Internet-Werbung brechen. Yahoo ist der Preis bislang zu niedrig, schließt aber eine Übernahme nicht generell aus. Zum Wochenende endet ein Ultimatum Microsofts für eine Einigung auf eine Übernahme.

amz/dpa

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