vitago.de: Pläne zurückgestellt - DER SPIEGEL
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vitago.de Pläne zurückgestellt

Die Online-Drogerie Vitago muss sparen. Aus dem für Sommer geplanten Börsengang wird nichts.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

München - Der Kursverfall der Internet-Werte hat auch den virtuellen Drogisten mit seinen 120 Mitarbeitern vom Gang an die Börse abgeschreckt. Aus den teuren Marketingplänen wird nun nichts und eine schnelle Internationalisierung des Geschäfts ist wieder in das Land der Träume entschwunden. Eine preiswerte und pfiffige Online-Kampagne soll nun den Verzicht auf teure Fernsehspots wettmachen.

Vitago hatte eigentlich eine sehr gute finanzielle Basis, es soll sogar zu den höchstdotierten Business-to-Consumer-Projekten in Deutschland gehört haben. Das Münchener Unternehmen baut einen Internet-Handel mit Drogerieprodukten und Medikamenten auf. Fürs erste soll Vitago auch genug Geld eingesammelt haben: Laut Branchenkreisen wurde mit Wagniskapitalgebern eine Finanzierungsrunde von über 43,3 Millionen Euro abgeschlossen.