Vivendi Universal: Messier weht ein scharfer Wind entgegen - DER SPIEGEL
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Vivendi Universal Messier weht ein scharfer Wind entgegen

Vivendi-Chef Jean Marie Messier steht offenbar intern ein Kampf um sein geplantes Zwei-Milliarden-Euro-Aktienoptionsprogramms bevor. Immerhin wären das fünf Prozent des gesamten Konzernkapitals.
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Paris - Durch den Widerstand im Top-Management des französischen Unterhaltungskonzerns gegen das Aktienoptionsprogramm wachse die Kritik an der Unternehmensführung Messiers, berichtet die "Financial Times" ohne Angabe von Quellen. Ein Schuldenberg von 19 Milliarden Euro und die zunehmende Unzufriedenheit der Aktionäre, die dieses Jahr bereits einen Kursverlust von 40 Prozent hinnehmen mussten, hätten Messier bereits zuvor in Erklärungsnot gebracht. Anleger des Medienkonzerns haben sich über die Höhe und den Zeitpunkt des geplanten Aktienoptionsprogramms beschwert, berichtet die Zeitung weiter. Diese Art der Vergütung könnte mehrere Millionen Dollar Belohnung für Top-Führungskräfte abwerfen. Die Anleger werden auf der Hauptversammlung am 24. April darüber entscheiden.

Messier verteidigte sein Aktienoptionsprogramm mit dem härteren Wettbewerb um Top-Manager. Dem Bericht zufolge erhielt der Konzernchef im vergangenen Jahr ein Gehalt von 2,38 Millionen Euro. Darin enthalten seien 835.000 Aktienoptionen. Ende 2001 habe Messier 592.810 Vivendi-Universal-Aktien besessen.