Vodafone: Bilanz der Stärke - DER SPIEGEL
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Vodafone Bilanz der Stärke

Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone konnte im ersten Halbjahr einen Gewinnsprung und einen kräftigen Anstieg der Kundenzahl melden, auch D2 erzielte ein Rekordergebnis. Konzernchef Chris Gent dämpfte dennoch die Erwartungen.
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London - Vodafone   meldete im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres, das noch bis Ende März läuft, einen Vorsteuergewinn von 4,25 Milliarden Pfund (6,8 Mrd Euro). Gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnete der Konzern damit einen Anstieg um 41 Prozent.

Der Umsatz stieg dem Halbjahresbericht zufolge um 67 Prozent auf fast 15 Milliarden Pfund an. Nach eigenen Angaben hat Vodafone weltweit 107 Millionen Kunden, 13 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Das Geschäft in Deutschland läuft den Angaben zufolge ebenfalls gut. Vodafone D2 habe im ersten Halbjahr ein Rekordergebnis erzielt: Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro, der Umsatz kletterte um 9 Prozent auf rund 3,6 Milliarden Euro, und die Kundezahl legte im zweiten Quartal um 400.000 auf rund 22 Millionen zu.

Für das zweite Halbjahr erwartet Konzernchef Chris Gent eine Fortsetzung des Kundenwachstums. Die in der ersten Jahreshälfte erlebte Stabilisierung bis moderate Verbesserung des saisonbereinigten Umsatzes pro Kunde soll seinen Angaben zufolge ebenfalls anhalten. Gent warnte allerdings vor "zu euphorischen" Erwartungen. Der Markt solle nicht einfach die Zahlen des ersten Halbjahres verdoppeln "und noch ein bisschen mehr hinzufügen". Die höhere Abschreibung im kommenden Monat auf Grund der UMTS-Einführung in Japan und die verringerten Gebühren für empfangene Gespräche in Japan, Italien und Spanien gäben Grund zur Sorge.

An der Londoner-Börse wurden sorgten die Zahlen für kräftige Kurszuwächse. Die Vodafone-Aktie stieg bis zum späten Vormittag um knapp acht Prozent an.