VoiceStream: Telekom darf übernehmen - DER SPIEGEL
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VoiceStream Telekom darf übernehmen

Die US-Fernmeldekomission FCC stellte fest, dass eine Übernahme von VoiceStream durch die Deutsche Telekom im nationalen Interesse liegt. Damit sind die wichtigsten Stolpersteine aus dem Weg geräumt.
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Washington - Die US-Regierung hat der von der Deutschen Telekom geplanten Übernahme des amerikanischen Kommunikationsunternehmens VoiceStream Wireless zugestimmt. Das teilte die amerikanische Bundesfernmeldekommission (FCC) am Mittwoch mit. Sie habe festgestellt, dass die Übernahme im öffentlichen Interesse liege. Die Deutsche Telekom erhält damit Zugang zum wichtigsten Kommunikationsmarkt der Welt.

Die FCC kann jede Beteiligung an einem US-Telekom-Unternehmen über 25 Prozent verhindern. Daher war ihre Zustimmung erforderlich, die mit vier Stimmen ohne Gegenstimme erfolgte. Im Rahmen der Übernahme wird die Telekom auch die Kontrolle über den Mobilfunkbetreiber Powertel erlangen.

Eigentlich war der Beschluss der Regulierungsbehörde bereits Anfang April erwartet worden. Da drei der vier Kommissare neu im Gremium sind, nahm sich die Kommission dann aber mehr Zeit zur Begutachtung des Geschäfts.

Das letzte Wort haben die Telekom-Aktionäre

Nach der FCC muss nun noch der Ausschuss für ausländische Investitionen in den USA (CFIUS) den Deal auf seine Auswirkungen auf die nationale Sicherheit prüfen.

Die CFIUS hat 30 Tage Zeit, um das Geschäft zu billigen oder eine intensive Untersuchung von weiteren 45 Tagen anzuordnen. An deren Ende könnte sogar der Präsident der Vereinigten Staaten eingeschaltet werden, der nach maximal zweiwöchiger Prüfung die Transaktion schlimmstenfalls aussetzen oder verbieten kann. Stimmt die CFIUS, ein unter Führung des Schatzministeriums stehendes Gremium, an dem außerdem die Ressorts für Justiz, Verteidigung und Äußeres beteiligt sind, der Übernahme zu, haben als letztes die Aktionäre der Telekom auf der Hauptversammlung am 29. Mai in Köln das Wort.

Telekom-Sprecher Ulrich Lissek bestätigte am Mittwochabend die Genehmigung der US-Behörden zur Übernahme des US- Telekommunikationsanbieters. "Wir freuen uns sehr über die Entscheidung. Damit ist eine entscheidende Hürde genommen", sagte Lissek. Die Telekom gehe davon aus, dass das Engagement in den USA für gegenseitige Impulse sorgen werde.