VoiceStream-Übernahme: Telekom nimmt erste Hürde - DER SPIEGEL
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VoiceStream-Übernahme Telekom nimmt erste Hürde

Das US-Justizministerium hat seine Zustimmung zur geplanten VoiceStream-Übernahme gegeben. Die schwierigsten Prüfungen stehen dem Unternehmenskauf aber noch bevor.
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Bonn - Das US-Justizministerium in Washington habe den am 24. Juli bekannt gegebenen Zusammenschluss gebilligt, berichteten Telekom und VoiceStream am Donnerstag in Bonn.

Es handelt sich allerdings nur um einen Etappensieg der Telekom, deren Übernahmepläne in den USA wegen des hohen Staatsanteils am Bonner Telefonriesen heftig umstritten sind. Denn die Zustimmung der Federal Communications Commission und des Committee on Foreign Investment in the United States sowie das Ja der VoiceStream-Aktionäre stehen noch aus.

Dennoch hat die Deutsche Telekom nach eigenen Angaben inzwischen dem US-Mobilfunkunternehmen Investitionsmittel in Höhe von über elf Milliarden Mark im Austausch für Vorzugsaktien zur Verfügung gestellt.

Telekom-Chef Ron Sommer betonte: "Damit kann VoiceStream seine Strategie, eine noch größere Zahl von US-Kunden mit modernen Mobilfunkdiensten zu versorgen, noch schneller umsetzen."

VoiceStream-Chef, John W. Stanton, kündigte an, das Mobilfunkunternehmen werde mit den Telekom-Milliarden sein Netz flächendeckend weiter ausbauen, zusätzliche Frequenzspektren erwerben und an den anstehenden Lizenzversteigerungen in den USA teilnehmen.

Beide Manager sagten, dass sie eng mit den US-Regulierungsbehörden zusammenarbeiten wollten, um den geplanten Zusammenschluss weiter voranzubringen.