Volkswagen: Ein Lord im Aufsichtsrat - DER SPIEGEL
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Volkswagen Ein Lord im Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat nicht nur mächtige deutsche Politiker im Rücken. Künftig ist auch ein ehemaliger britischer Handelsminister mit von der Partie.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Wolfsburg - Lord David Simon of Highbury, der auch schon als BP-Manager tätig war und derzeit Unilever berät, soll Mitglied des Aufsichtsrates von VW werden. Das hat das Kontrollgremium am Freitag in Wolfsburg entschieden. Neben dem Briten soll die Hauptversammlung am 16. April in Hamburg auch den scheidenden VW-Chef Ferdinand Piëch als neues Aufsichtsratsmitglied wählen, teilte das Unternehmen mit. Sie ersetzen die beiden ehemaligen Bank-Manager Jürgen Krumnow und Bernd Voss. Die ebenfalls zur Wahl vorgeschlagenen Michael Frenzel (Preussag) und Roland Oetker (Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz), sitzen bereits im VW-Aufsichtsrat.

Außerdem schlagen die Aufsichtsräte einen Dividende von 1,30 Euro je Stammaktie und 1,36 Euro je Vorzugsaktie vor. Damit folgte der Aufsichtsrat dem Vorschlag des Vorstandes. Im Vorjahr hatte der Aufsichtsrat die vom Vorstand vorgeschlagene Dividende überraschend um rund 20 Prozent erhöht. Zunächst sollten 1,0 Euro je Stammaktie und 1,06 EUR je Vorzugsaktie gezahlt werden. Dann beschloss das Kontrollgremiun wegen der guten Geschäftsabschlüsse, 1,20 Euro je Stammaktie und 1,26 Euro je Vorzugsaktie zu zahlen.