Volkswagen Passat stoppt Negativtrend in China
Hamburg - Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum schossen die Verkäufe in China im Januar und Februar um 57,5 Prozent auf 98.100 Autos nach oben, berichtet die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf Unternehmenskreise. Der VW-Anteil an den Gesamtverkäufen habe sich in den ersten beiden Monaten des Jahres bei gut 16 Prozent stabilisiert und folge einem leichtem Aufwärtstrend.
Das Plus habe VW vor allem wegen der Verkaufserfolge des Lingyu erzielt, sagte Jerry Lou, Autoanalyst bei der Investmentbank Morgan Stanley, der Zeitung. China ist nach Deutschland und vor Brasilien der zweitwichtigste Markt des Konzerns.
Bis zum Jahresende plant der Konzern zudem, sein Einkaufsvolumen aus China zu verdoppeln. VW wolle mit chinesischen Lieferanten Verträge über den Export von Autoteilen aus dem Land über ein Volumen von einer Milliarde US-Dollar unterzeichnen, teilte der Konzern mit.
mik/dpa-AFX