Volkswagen: Stammwerk in Wolfsburg soll noch mehr sparen - DER SPIEGEL
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Volkswagen Stammwerk in Wolfsburg soll noch mehr sparen

Die Mitarbeiter im Wolfsburger Werk des VW-Konzerns müssen sich auf sehr viel weit reichendere Zugeständnisse einrichten, als bisher bekannt. Der Wettbewerb mit den anderen Werken beschränkt sich längst nicht mehr nur auf den Produktionsauftrag für den Gelände-Golf.
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Wolfsburg - Auch die nächstfolgenden Modelle sowie bereits auf dem Markt befindliche Fahrzeuge wie der Golf und der Jetta würden einer scharfen Kostenkontrolle unterzogen, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Insgesamt wolle VW die Fertigungskosten in ihren Werken bis 2008 um 1,3 Milliarden Euro senken und die Produktivität jährlich um sechs Prozent steigern. "Das Kostengerüst für den Bau des kompakten Geländewagens wird zum Vorbild für alle neuen VW-Modelle", sagte Reinhard Jung, im VW-Markenvorstand zuständig für Produktion und Logistik, der Zeitung.

Ein Großteil der Kosten soll bei den Löhnen eingespart werde. Jung rechne daher mit einem "deutlichen Personalabbau". Konkreter wurde er laut "FAZ" nicht. Jung habe deutlich gemacht, dass das derzeit offenbar nur zu 65 Prozent ausgelastete Stammwerk in Wolfsburg mit seinen 50.000 Mitarbeitern im Standortvergleich besonders schlecht dastehe. "Wolfsburg ist unser teuerster und komplexester Standort", sagte der Manager. Folglich seien dort auch die meisten Stellhebel für Kostensenkungen.