VW: Droht neues Millionen-Bußgeld? - DER SPIEGEL
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VW Droht neues Millionen-Bußgeld?

Der VW-Konzern muss laut einem Zeitungsbericht erneut mit einem Strafgeld der Europäischen Union rechnen. Die Wolfsburger sollen ihren Händlern konkrete Preisvorgaben für den Passat gemacht haben.
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Wolfsburg - Das "Handelsblatt" berichtet am Montag über ein Rundschreiben des VW-Vertriebs Deutschland aus den Jahren 1996 bis 1999. Darin seien den deutschen Händlern massive Konsequenzen angedroht worden, wenn sie sich beim Passat nicht an die Preisvorgaben aus Wolfsburg halten. In einem konkreten Fall lasse sich nachweisen, dass der Deutschland-Vertrieb von VW tatsächlich gegen die Preispolitik eines einzelnen Händlers vorgegangen ist.

Aus Wolfsburg hieß es bislang zu dem Bericht lediglich: "Kein Kommentar".

Vor zwei Jahren hatte die EU-Kommission bereits eine Geldbuße von 202 Millionen Mark verhängt, weil VW den Rückimport von Modellen aus Italien behindert haben soll. Dagegen hat der Konzern eine Klage eingereicht.