VW-Einstieg: Kartellamt gibt Porsche seinen Segen - DER SPIEGEL
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VW-Einstieg Kartellamt gibt Porsche seinen Segen

Der Porsche-Einstieg bei VW ist nun auch vom Kartellamt abgesegnet worden. Damit kann der Sportwagenhersteller den Aktienkauf fortsetzen. Schon bis Ende Oktober will Porsche 18,5 Prozent der VW-Aktien halten - und damit das Land Niedersachsen als größten Einzelaktionär ablösen.
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Stuttgart - Nach dem Kauf von 10,26 Prozent der VW-Stammaktien habe sich Porsche inzwischen weitere 8,27 Prozent gesichert, erklärte der Stuttgarter Sportwagenhersteller. Damit werde man der größte Einzelaktionär der Volkswagen AG. Das Land Niedersachsen hält 18,2 Prozent an Volkswagen.

Darüber hinaus habe sich Porsche gegen einen steigenden Kurs der VW-Stammaktie abgesichert und könne noch einmal bis zu 3,4 Prozent über den Markt erwerben, hieß es weiter. Die Gesamtbeteiligung werde jedoch nicht die Schwelle erreichen, bei der das Unternehmen ein öffentliches Angebot zur Übernahme von Volkswagen abgeben müsste. Dies wäre ab einem 25-Prozent-Anteil der Fall.

Als größter Einzelaktionär strebe Porsche "eine entsprechende Vertretung im Aufsichtsrat des Wolfsburger Konzerns an", hieß es mit Blick auf die zwei Aufsichtsratsmandate des Landes Niedersachsen. "Wir wollen mindestens zwei Sitze." Man habe allerdings noch niemanden konkret benannt.

Gegen die Doppelrolle von Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch gibt es unterdessen immer mehr Protest. Da Piëch auch Mitinhaber der Porsche-Holding ist und gleichzeitig bei dem Stuttgarter Konzern im Aufsichtsrat sitzt, fordern scheinbar zahlreiche Mitglieder des VW-Aufsichtsgremiums seinen Rücktritt.