Wahlkampf: Unternehmen spenden reichlich - DER SPIEGEL
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Wahlkampf Unternehmen spenden reichlich

Seit der Ankündigung von Neuwahlen klingelt es in den Kriegskassen von CDU/CSU und SPD. Die Parteien verbuchen Großspenden von zahlreichen deutschen Konzernen. Einer der größten Geber ist ein Industrieverband aus dem Süden der Republik.
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Potsdam - Wie das Polit-Magazin "Cicero" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, verzeichneten die Unionsparteien und die SPD, aber auch die FDP in den vergangenen Wochen mehrere Großspenden. Die größte Finanzspritze kommt dem Magazin zufolge vom Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie, der 400.000 Euro an die CSU übergab.

Üppig fiel auch die Geldgabe des Sportwagenbauers Porsche   aus. Jeweils 200.000 Euro spendete das Zuffenhausener Unternehmen an CDU und SPD. Der Energiekonzern E.ON   überwies demnach 150.000 Euro an die SPD, die Union erhielt 100.000 Euro. Der Chemie- und Pharmakonzern Altana dagegen wendete sich nur den Christdemokraten zu und spendete jeweils 125.000 Euro an die CDU im Bund und in Hessen.

Freigiebig zeigen sich auch die deutschen Finanzkonzerne. Satte 200.000 Euro bekam die FDP von der Deutschen Bank  . Die Union wiederum erhielt eine Spende über 150.000 Euro von der Commerzbank  .

Die Parteien können das Geld gut gebrauchen: Über 50 Millionen Euro werden insgesamt in den Wahlkampf investiert. Zuletzt hatte die SPD angekündigt, ihren Wahlkampfetat noch einmal aufstocken zu wollen.

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