Wal-Mart: Deutschland-Führung wird ausgewechselt - DER SPIEGEL
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Wal-Mart Deutschland-Führung wird ausgewechselt

Wal-Mart hat einen neuen Chef für seine Deutschland-Tochter benannt. Fortan wird ein Brite die hiesige Dependance des weltweit größten Einzelhändlers leiten. Arbeitnehmer hoffen auf Impulse für das schleppend verlaufende Geschäft.
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Bentonville/Wuppertal - Der bisherige Einkaufschef David Wild werde President und Managing Director von Wal-Mart Germany, teilte der Konzern heute in Wuppertal mit. Der 50-jährige Brite tritt die Nachfolge von Kay Hafner an, der sein Amt auf eigenen Wunsch nach vier Jahren niederlege.

John Menzer, Vorstandschef von Wal-Mart International kündigte an, das Engagement in Deutschland zu forcieren. "Wir haben uns in Deutschland konstant verbessert und sind entschlossen, diese Leistungssteigerung fortzuführen und zu beschleunigen." Viele der 88 Supercenter in Deutschland würden umgestaltet und modernisiert. Wal-Mart werde weiterhin bedeutende Investitionen in Deutschland tätigen.

Wie andere ausländische Handelsgruppen kämpft Wal-Mart in Deutschland mit Schwierigkeiten. Durch den ausgeprägten Wettbewerb gehören die Preise für Lebensmittel zu den niedrigsten in Europa. Auch hatte sich Wal-Mart immer wieder mit seinen Angestellten überworfen. Zuletzt sorgte ein Verhaltenskodex für die Mitarbeiter für Unruhe.

Arbeitnehmervertreter hoffen nach dem Wachwechsel auf neue Impulse für das Geschäft. "David Wild macht den Eindruck, als ob er Probleme erkennt und auch gewillt ist, diese zu lösen", sagte Ulrich Dalibor, Einzelhandelsexperte bei der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di, gegenüber SPIEGEL ONLINE. Wal-Mart Deutschland brauche angesichts der angespannten Situation dringen Lösungen, ohne dass Arbeitnehmer weiter belastet werden", fügte Dalibor hinzu.

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