Wal-Mart: Von Krise keine Spur - DER SPIEGEL
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Wal-Mart Von Krise keine Spur

Der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart hat trotz der schwachen Konjunktur ein glänzendes Ergebnis präsentiert. Der Umsatz schwoll kräftig an, im In- und Ausland wird im großen Stil expandiert.
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Bentonville - Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2001/2002 hat sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15,5 Prozent auf 52,7 Milliarden Dollar (rund 115 Milliarden Mark) erhöht. Der Gewinn stieg in dem am 31. Oktober beendeten Dreimonatsabschnitt um mehr als acht Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Auch im Neun-Monatsvergleich verbuchte Wal-Mart einen Umsatzanstieg um 14 Prozent auf 153,6 Milliarden Dollar und ein Gewinnplus von 2,9 Prozent auf 4,5 Milliarden Dollar.

"Wir gewinnen trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds Marktanteile und steigern den Umsatz", sagte Konzernchef Lee Scott. Historisch gesehen sei dies ein gutes Umfeld für Wal-Mart. Das Unternehmen ist als führender Discounter von der schwachen Konjunktur nicht so stark betroffen wie andere Warenhausketten.

Scott hob hervor, dass sich der Gewinnanstieg im dritten Quartal gegenüber den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres mehr als verdoppelt hat.

Im Auslandsgeschäft lag der operativen Gewinn im dritten Quartal bei 344 Millionen Dollar - 42,7 Prozent über der Vergleichszahl des Vorjahres. In den ersten neun Monaten lag der operative Gewinn in diesem Bereich bei 874 Millionen Dollar, ein Plus von 40,5 Prozent.

Wal-Mart hatte Ende Oktober in den USA 3214 Filialen und 962.000 Mitarbeiter. Im Ausland gibt es 1133 Wal-Mart-Filialen, davon 93 in Deutschland. Das Unternehmen hatte außerhalb der USA zum Quartalsende insgesamt 282.000 Beschäftigte.