Wall Street: Dow Jones verliert nur leicht - DER SPIEGEL
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Wall Street Dow Jones verliert nur leicht

Die anhaltende Sorge um die Finanzmärkte belastet die Börse: Die Kurse an der Wall Street gaben leicht nach, nachdem die US-Regierung ihren Banken-Rettungsplan im Senat vorgestellt hatte. Die Techwerte beeindruckte das aber wenig.
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New York - Vor allem Finanz- und Rohstoffwerte sowie der Mischkonzern General Electric   (GE) drückten den Markt nach anfänglichen Gewinnen ins Minus. Zu den Gewinnern gehörten dagegen Techwerte.

Der Dow-Jones-Index   der Standardwerte notierte am Nachmittag in New York knapp ein Prozent tiefer bei 10.909 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 1,2 Prozent auf 1192 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq   verbuchte ein Minus von 0,8 Prozent bei 2161 Punkten.

Die GE-Aktie verlor knapp fünf Prozent, nachdem die Analysten von Goldman Sachs ihre die Gewinnprognose gesenkt hatten. Ein Rückgang der weltweiten Rohstoffpreise belastete Unternehmen wie den Aluminiumproduzenten Alcoa  , dessen Papier knapp vier Prozent verlor.

Zu Beginn des Handelstages hatten Techwerte wie etwa der Softwarehersteller Microsoft   und der Computerhersteller Hewlett-Packard   die Börsen gestützt. Auch sie mussten ihre Gewinne teilweise wieder abgeben. Die Microsoft-Aktie notierte am Nachmittag (Ortszeit) noch 1,6 Prozent im Plus. Das Unternehmen hatte einen Aktienrückkauf angekündigt und die Quartalsdividende erhöht. Das Papier von Hewlett-Packard tendierte 0,6 Prozent fester.

Unklarheit über die Einzelheiten des geplanten Hilfspakets der US-Regierung für den Finanzsektor drückte ebenfalls auf die Stimmung. Die Papiere von Goldman Sachs   lagen 5,5 Prozent im Minus, die der Bank of America   5,1 Prozent.

Unter der Leitung von Finanzminister Henry Paulson arbeiten Regierung, Notenbank und Kongress derzeit fieberhaft an einem Rettungspaket, mit dem faule Kredite aus den Büchern der Finanzinvestitionen getilgt werden sollen. Notenbank-Chef Ben Bernanke rief den Kongress dazu auf, das geplante Hilfspaket über 700 Milliarden Dollar rasch voranzutreiben, um "sehr ernsthafte Folgen" für die Wirtschaft zu verhindern.

kaz/Reuters

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