Wall Street: Erste Signale einer Erholung - DER SPIEGEL
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Wall Street Erste Signale einer Erholung

In den USA wurden erste Anzeichen für eine Besserung der Konjunktur entdeckt. Die Aktienmärkte reagierten mit soliden Kursgewinnen.
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New York - Die Amerikaner haben im März in großem Stil Einfamilienhäuser gekauft weil die Hypothekenzinsen zur Zeit sehr niedrig sind. Das ist ein positives Konjunktursignal.

Der dreiprozentige Auftragszuwachs für langlebige Güter war im März vor allem auf den Transportsektor konzentriert, während sich die meisten Unternehmen mit Neuinvestitionen weiterhin zurückhielten.

Die Wall Street nutzte aber die guten Bau- und Immobilienmarktziffern und legte kräftig zu. Die besser als erwarteten Geschäftsergebnisse des Unterhaltungs- und Medienriesen Disney stützten die US-Börsen ebenfalls.

Der Dow-Jones stieg um 170,86 Zähler oder 1,63 Prozent auf 10.625 Punkte. Der technologielastige Nasdaq-Index festigte sich um 43,20 Zähler oder 2,14 Prozent auf 2059 Punkte. Der S&P 500-Index stieg um 19,28 Zähler oder 1,59 Prozent auf 1229 Punkte.

Chevron und Amerada Hess haben wie andere große US-Mineralölkonzerne im ersten Quartal hervorragend verdient. Dabei halfen vor allem die superfesten Erdgaspreise und die hohen Raffinerie-Margen. Deshalb wiesen die Aktien der Energiekonzerne fast alle Pluszeichen auf. Auch Bauaktien waren gesucht.

Große Standardwerte wie Procter & Gamble, Philip Morris, General Electric und Verizon zählten ebenfalls zu den Gewinnern. Das galt auch für Tech-Werte wie Microsoft und Dell Computer. Cisco Systems und Intel tendierten schwächer. Zu den Verlierern gehörten auch Federal Express, JDS Uniphase und Boeing.