Warmer Winter, gestiegene Vorräte Ölpreis rutscht unter 50 Dollar
New York - In New York war ein Barrel (159 Liter) Öl der Referenzsorte Light Sweet Crude heute zwischenzeitlich für 49,90 Dollar zu haben, nachdem die US-Regierung stark gestiegene Vorräte an Rohöl gemeldet hatte. Die eingelagerten Vorräte belaufen sich nach Angaben des Energieministeriums auf 321,5 Millionen Barrel. Das waren knapp sieben Millionen Barrel mehr als in der Vorwoche. Die Nachfrage nach Öl ist derzeit in den USA vergleichsweise gering. Grund dafür ist der ungewöhnlich milde Winter. Der Preis notierte wenig später um 1,81 Dollar im Minus bei 50,43 Dollar.
Nordseeöl der Sorte Brent notierte bei 51,76 Dollar, das sind 1,02 Dollar unter dem Vortagesniveau. Bereits in den
vergangenen Tagen hatte der Ölpreis spürbar nachgegeben, nachdem das Opec-Land Saudi Arabien die Förderkürzungen des Ölkartells als ausreichend bezeichnet und einem Notfall-Treffen eine Absage erteilt hatte.
Händler erwarten nun keinen schnellen Anstieg der Preise,
obwohl im Nordosten der USA, dem wichtigsten Abnehmer für
Heizöl, die Temperaturen zuletzt deutlich gefallen sind. Viele
Haushalte hätten sich bereits mit Heizmaterial eingedeckt,
sagten Analysten.
kai/AFP/Reuters