Warren Buffett: Die Fußball-Weltmeisterschaft ist gesichert - DER SPIEGEL
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Warren Buffett Die Fußball-Weltmeisterschaft ist gesichert

Die Fifa hat einen neuen Versicherer für den Fall gefunden, dass die Fußball-Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea abgesagt werden muss. Es ist die US-Versicherung National Indemnity Company, die zum Konzern von Warren Buffett gehört.
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Zürich - Erst Anfang des Monats hatte Fifa-Präsident Joseph Blatter bekannt gegeben, dass der französische Konzern AXA von einer bereits geschlossenen Versicherung für die Weltmeisterschaft zurückgetreten sei.

Der neue Vertrag mit National Indemnity ist laut Fifa nicht kündbar. Blatter betonte, dass die WM, die vom 31. Mai bis zum 30. Juni stattfindet, zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen sei. Über die Höhe der neuen Versicherungsprämie wollten die Beteiligten keine Angaben machen. Die National Indemnity Company gehört zur Berkshire-Hathaway-Gruppe, die von dem Großinvestor Warren Buffett kontrolliert wird.

Der Kontakt der Fifa zu Buffett entstand offenbar nicht ganz zufällig. Die Ausfallversicherung ist nicht das erste Engagement des US-Großinvestors bei dem Turnier. Zusammen mit dem Rückversicherer Münchner Rück springt Buffett ein, wenn die WM wegen eines Erdbebens abgesagt werden müsste.

Gegen AXA hat die Fifa nach eigenen Angaben rechtliche Schritte eingeleitet, weil der Konzern nach den Terroranschlägen in den USA nicht mehr bereit gewesen war, das Turnier zu versichern. Ein Sprecher des deutschen Ablegers AXA Colonia hatte von einer völlig veränderten Gefahrensituation gesprochen. Die Fifa hatte sich mit der AXA auf einen Versicherungsbeitrag in Höhe von 17 Millionen Dollar geeinigt. Bei einer Absage der Veranstaltung hätte sie 850 Millionen Dollar erhalten.