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Auch wenn er vor der Weltkugel winzig wirkt: Vom KI-Hype profitiert kaum jemand mehr als Jensen Huang, Gründer und Unternehmenschef des US-Chipentwicklers Nvidia – und inzwischen einer der reichsten Bewohner des Planeten Erde. Nvidias Aktienkurs erklimmt, befeuert von der Nachfrage nach leistungsfähigen Prozessoren für KI-Computeranwendungen, im Juni immer neue Spitzen. Bei seinem Auftritt auf der IT-Messe Computex in Taiwans Hauptstadt Taipeh erinnert Huang wohl nicht zufällig an den einstigen Apple-Chef Steve Jobs.
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Noch im selben Monat übertrumpft Nvidia kurzzeitig Apple und weitere Branchengrößen wie Microsoft und den Google-Mutterkonzern Alphabet. Mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 3,3 Billionen Dollar wird Nvidia erstmals zum wertvollsten Konzern der Welt – höchst erfreulich für Huang, der 3,5 Prozent der Unternehmensanteile hält. Vom SPIEGEL gefragt , ob der Hype um KI und der globale Chiphunger womöglich schon bald wieder enden, zeigt sich der Unternehmer optimistisch: »Im Gegenteil. Tatsächlich beginnt ein neues Computerzeitalter.«