Weniger Überseeflüge: Lufthansa muss sparen - DER SPIEGEL
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Weniger Überseeflüge Lufthansa muss sparen

Wegen schlechter Nachfrage muss die Deutsche Lufthansa Flüge streichen. Vor allem bei den Verbindungen nach Nord- und Südamerika wird gekürzt.
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Frankfurt am Main - Mit Beginn des Winterflugplans soll Rio de Janeiro nicht mehr angeflogen werden, heißt es in einer Mitteilung der Fluggesellschaft. Anfang 2002 würden außerdem die Verbindungen nach Bogota und Taschkent eingestellt. Auf der Strecke zwischen Frankfurt und New York will Lufthansa wöchentlich zwei Flüge streichen, Atlanta, Detroit und Vancouver sollen in Zukunft mit kleineren Maschinen angeflogen werden.

Gleichzeitig wird auch die Planung für den Interkontinental-Verkehr reduziert. Das Wachstum der Flugkapazität wurde den Angaben zufolge von rund sieben Prozent pro Jahr auf nur noch drei Prozent zurückgenommen. Lufthansa begründet die Einschnitte damit, dass die von den USA ausgehende weltweite Konjunkturschwäche auch "signifikante Auswirkungen" auf die Luftverkehrsbranche habe. Besonders die Nachfrage im Interkontinental-Verkehr bleibe im Vergleich zum Vorjahr "deutlich zurück". Hinzu kämen steigende Kosten für Treibstoff, Technik oder Personal. Die Lufthansa betonte zugleich, ihre Planung jederzeit wieder angleichen zu können, wenn sich der Markt wieder positiv entwickeln sollte.