Weniger Umsatz: BSE-Krise trifft McDonald's - DER SPIEGEL
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Weniger Umsatz BSE-Krise trifft McDonald's

Die BSE-Krise hat McDonald's das Europa-Geschäft verdorben. Im Rest der Welt steht die Fast-Food-Kette jedoch weiterhin gut da.
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Oak Brook - Im ersten Quartal 2001 sei der Gewinn gegenüber der Vorjahresvergleichszeit um 16 Prozent auf 378,3 Millionen Dollar zurückgegangen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Vor allem die Ängste der Verbraucher wegen der BSE-Krise hätten sich ausgewirkt. McDonald's führte auch den schwachen Euro an. Der Umsatz in Europa schrumpfte um sechs Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar, während er insgesamt um zwei Prozent auf 9,6 Milliarden Dollar stieg.

In den USA stieg der Umsatz um vier Prozent auf 4,7 Milliarden Dollar, im asiatisch-pazifischen Raum gab er um fünf Prozent nach. In Lateinamerika gab es einen Zuwachs um fünf, im Rest der Welt um 37 Prozent.

Der Umsatz steige allerdings in mehreren europäischen Märkten wieder, darunter in Frankreich, sagte Konzernchef Jack Greenberg. Er gab sich optimistisch, dass die europäischen Verbraucher ihre Zurückhaltung im weiteren Jahresverlauf aufgeben werden. Zur Zeit fährt McDonald's in Europa eine Kampagne, die die Kunden über die hohen Nahrungsmittelsicherheits- und Qualititätsstandards des Unternehmens aufklären soll. Die Firma reagiere auch mit einem breiteren Angebot.

McDonald's hatte am Quartalsende weltweit 28.905 Restaurants - 2433 mehr als vor einem Jahr. In diesem Jahr sollen noch 1500 bis 1600 Restaurants hinzu kommen.