Wirtschaftskrise: Auch Google muss sparen - DER SPIEGEL
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Wirtschaftskrise Auch Google muss sparen

Die Krise macht auch vor dem Marktführer nicht halt: Google ist von der Wirtschaftskrise eingeholt worden und muss jetzt sparen. Ab sofort will man sich wieder mehr auf die Kernbereiche konzentrieren.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

New York - Bislang saß das Geld locker beim Marktführer in der Internet-Werbung, doch damit ist jetzt Schluss: Auch Google greift zu Sparmaßnahmen und will mehrere Online-Projekte stoppen. Man wolle seine Mittel zurückhaltender einsetzen, sagte Google-Chef Eric Schmidt dem "Wall Street Journal".

Jüngst hatte Google bereits den Dienst SearchMash eingestellt, in dem mit der Anzeige von Suchergebnissen experimentiert werden konnte. In diesem Monat solle auch die erst im Sommer gestartete virtuelle Welt Lively geschlossen werden. Die Kapazitäten würden verstärkt auf Kernbereiche konzentriert: Werbung im Internet und auf Mobiltelefonen sowie die online verfügbare Software für Unternehmen. Man werde auch einem Software-Entwickler nicht mehr ein Team von 20 Leuten zur Verfügung stellen, damit er ein neues Projekt entwickeln kann, sagte Schmidt.

Google   erwirtschaftet sein Geld bisher vor allem mit Klicks der Nutzer auf Suchanzeigen im Umfeld von Internet-Suchergebnissen. In der allgemeinen Konjunkturkrise drohen auch diese Einnahmen zu sinken. Im vergangenen Quartal hielt sich Google aber trotz zum Teil skeptischer Prognosen von Branchenexperten noch ganz gut.

sam/dpa-AFX

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