Wirtschaftskrise: EU-Staaten wird das Geld knapp - DER SPIEGEL
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Wirtschaftskrise EU-Staaten wird das Geld knapp

Die EU-Staaten haben kaum noch Finanzmittel, um mit weiteren Rettungspaketen gegen die Wirtschaftskrise anzukämpfen. Das geht laut "Financial Times Deutschland" aus einem Bericht des Wirtschafts- und Finanzausschusses hervor, über den die Finanzminister am Dienstag beraten werden.
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Hamburg - "Die vollen Auswirkungen des Abschwungs werden in der Realwirtschaft bei Wachstum und Beschäftigung im ersten und zweiten Quartal 2009 genau zu dem Zeitpunkt sichtbar, wenn die Bürger davon überzeugt werden müssen, dass die Konjunkturprogramme mit der Zeit Ergebnisse bringen", zitiert die "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe) aus der Studie.

"Der Druck auf die Regierungen wird steigen, zusätzliche kostspielige Unterstützungsmaßnahmen anzuschieben, doch ihr fiskalischer Spielraum ist stark reduziert." Der Bericht taxiere das Gesamtvolumen der Konjunkturpakete in der EU für die Jahre 2009 und 2010 auf drei bis vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Gemeinschaft, heißt es weiter.

"Das Haushaltsdefizit dürfte 2010 (in der EU) ein Niveau von 4,8 Prozent erreichen, also den höchsten Wert seit 15 Jahren", wird aus dem Papier zitiert. In der EU gilt eine Defizitobergrenze von 3,0 Prozent.

jul/AP

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